Erstmals in der Geschichte des Windsurf World Cup werden wir neben Wave, Freestyle und Slalom, auch die Disziplin Foil ausfahren! Als inoffizielle Disziplin kämpfen die Fahrer hier jedoch nicht um Weltranglistenpunkte oder einen Weltmeisterschaftstitel. Vielmehr wollen wir die Chance nutzen, um das Foilracing vor großem Publikum zu präsentieren. Wer weiß, vielleicht findet diese Disziplin schon im nächsten Jahr Einzug in die PWA World Tour.

Beim Foil fahren die Windsurfer mit einem speziellen Foilboard, das eine schwertartige Verlängerung unter dem eigentlichen Brett aufweist. Das bringt einige Vorteile mit sich:

Das Foil hebt Board und Surfer ab einer bestimmten Geschwindigkeit aus dem Wasser und ab fünf Knoten wechselt das Brett in den Flugmodus. Der Fahrer gleitet dann wie auf einer Tragfläche über das Meer und kann wegen des geringeren Wasserwiderstandes schon bei schwachem Wind hohe Geschwindigkeiten erreichen. Wenn man bedenkt, wie die Windverhältnisse in den letzten Jahren waren, ein durchaus sinnvoller Schritt.

Die Zuschauer können sich auf ein geschätztes Teilnehmerfeld von 32 der besten (Slalom)Fahrer der Welt freuen. Eine Elimination sieht vier Heats, ein Semifinale und ein Finale vor. Dabei treten immer acht Fahrer gegeneinander an. Es können mehrere Eliminations ausgefahren werden.

Für diesen Stand-Alone-Contest, der bei fast allen Bedingungen spannende Rennen möglich macht, wurde ein zusätzliches Preisgeld von 7.500 Euro ausgelobt

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