Windsurfer des Monats März – Matteo Iachino

Dunkerbeck, Albeau, Albeau, Albeau, Albeau, Dunkerbeck, Albeau, Albeau, Albeau. Die Liste der Slalomweltmeister seit dem Jahr 2005 ist ungefähr so abwechslungsreich wie der Tabellenführer der Fußball Bundesliga, doch im vergangenen Jahr hat ein neuer Weltmeister das Parkett betreten: Matteo Iachino. Einen großen Einfluss auf die Karriere des Italieners hatte dabei ein gewisser Andrea Cucchi. Seines Zeichens Slalomexperte, Gründer der Marke Point – 7 und achtfacher italienischer Meister.

Matteo Iachino wuchs in der Hafenstadt Savona an der Rivera auf und machte seine ersten Schritte mit Segel und Board knapp 3.000 Kilometer südöstlich im ägyptischen Hurghada am Roten Meer. Ein Urlaubsspaß, aus dem erst drei Jahre später ein ernsthaftes Interesse und bald eine Leidenschaft werden sollte. Bei einem Vater, der selber seit seiner Jugend aktiver Windsurfer ist, kein Wunder.

Die Begeisterung für die Disziplin Slalom kam erst mit 17 Jahren

Im Teenager alter verbrachte der heute 27-jährige zusammen mit seinen Freunden jede freie Minuten am Strand von Albisola, schaute Videos über das Windsurfen und eiferte seinen Vorbildern nach. Um Wettbewerbe, hartes Training und Disziplin ging es ihm damals noch nicht. Es war eher der Spaß, der im Vordergrund stand und auf dem Wasser nur das zu machen, wonach im gerade der Sinn stand. Erst mit 17 Jahren entwickelte Iachino eine Begeisterung für die Disziplin Slalom und nach der Teilnahme an einem Amateurrennen in Cagliari, zu dem ihm sein Vater mitgenommen hatte, war er dem Slalom verfallen. Niemand anderes als Andrea Cucchi erklärte Iachino schließlich, was das Slalom ausmachte, gab ihm wertvolle Tipps und lehrte ihm den Background des Slalomfahrens. Bloße Leidenschaft und Talent haben schließlich noch keinen Champion hervorgebracht. Zusätzlich dazu erhielt Iachino ein Sponsoring von Point – 7 und wurde mit dem nötigen Material ausgestattet. Mit dem Sieg der italienischen Juniorenmeisterschaft im Jahr 2008 bewies Cucchi, dass er ein gutes Händchen hatte.

2009 nahm Iachino erstmals an vier von sieben World Cups der PWA World Tour teil und landete auf dem 37. Platz. Ein Jahr später startete der Fahrer mit der Segelnummer ITA – 140 eine Erfolgsserie und holte drei Mal in Folge die italienische Slalom Tour Meisterschaft, sowie die europäische Meisterschaft der IFCA. In diesem Jahr wagte er schließlich den Schritt zum Profitum, unterbrach sein Studium und konzentrierte sich fortan auf das Training und die Wettbewerbe. Aus der Leidenschaft zum Meer und seinem Hobby machte Iachino schließlich seinen Beruf. Ein Traum für jeden Sportler. Das gesteigerte Trainingsvolumen und die wachsende Erfahrung machten sich schnell bei seinen Leistungen im Wettbewerb bemerkbar und so kletterte er innerhalb von fünf Jahre von Rang 37 auf Platz acht. Nebenbei wurde er in den Jahren 2013 und 2014 italiensischer Slalom Champion.

2015 fehlte noch die Coolness zum WM-Titel. 2016 war das kein Problem

Vor zwei Jahren konnte der Italiener schon bis zum letzten World Cup auf Neukaledonien vom ersten Rang grüßen, bevor ihm Altmeister Antoine Albeau einen Strich durch die Rechnung machte. Ein harter Schlag, der Iachino scheinbar nur zusätzlich motivierte. Mit der Erfahrung und der Coolness, die ihm 2015 noch fehlte, gelang ihm schließlich im vergangenen Jahr das Kunststück, die Ära Albeau zu beenden und sich mit teilweise sehr dominanten Siegen, die Krone im Slalom erobern. Wieder vereint mit seinem Freund Andrea Cucchi und Point – 7, steht einer goldenen Zukunft nichts mehr im Wege. Und wer weiß, vielleicht wird es in zehn Jahre Iachinos Ära sein, die von einem jungen Fahrer beendet wird.

Windsurfer des Monats Februar – José Gregorio Estredo

Es war das Duell des Mercedes-Benz Windsurf World Cup 2016. José Gregorio Estredo gegen Amado Vrieswijk. Der Rekordweltmeister gegen den Freestyle-Nachwuchs. Venezuela gegen Bonaire. Als diese beiden Ausnahmefreestyler im Superfinale vor der Küste Sylts gegeneinander antraten, standen die Chancen 50/50. Am Ende war es Estredo, der am 08.10.2016 seinen siebten Weltmeisterschaftstitel feiern konnte. Ziemlich genau zehn Jahre nach seinem ersten WM-Sieg 2006. Seitdem kann der heute 27-jährige auf eine bewegende und beeindruckende Karriere zurückblicken.

Er adaptierte als 11-jähriger Tricks, für die andere Tage brauchten

José Gregorio Estredo, der von allen nur „Gollito“ genannt wird, wurde am 25. März 1989 auf der Insel Isla de Margarita unweit des venezolanischen Festlandes geboren. Als Sohn einer armen Fischerfamilie, wuchs Gollito mit seinen Geschwistern direkt in der Nähe des Strands El Yaque, einem bekannten Spot für Wassersportler auf und kam daher schon früh mit dem Windsurfen in Kontakt. Dem aufsteigenden Tourismus sei Dank eröffneten dort mehrere Windsurf Center, bei denen Gollito bereits mit elf Jahren und gemeinsam mit seinem Bruder aushalf in dem er beispielsweise die Bretter der Touristen trug oder beschädigtes Material flickte. Spätestens als ihm sein älterer Bruder dann das Windsurfen beibrachte war er diesem Sport verfallen. Gesegnet mit einem großen Talent und dem Willen immer besser werden zu wollen, lernte er schnell und adaptierte bereits als Teenager Tricks, für die andere mehrere Tage brauchten. Entdeckt und schließlich gefördert wurde er von Dr. Beat Steffan, der auch schon Gollitos Landsmänner Alexis Zabala und Douglas Diaz dabei unterstütze, sich in Europa und bei den World Cups zurechtzufinden. Als damaliger Teammanager von North Sails besorgte Steffan ihm sein erstes eigenes Windsurfmaterial. Ein wichtiger Schritt auf dem Weg zu einer Karriere, die ihresgleichen sucht.

„Ich habe Jungs wie meinen Bruder auf dem Wasser gesehen und habe mir fest vorgenommen, das Gleiche zu tun. Nur besser“. Wird Gollito Estredo auf der offiziellen Homepage der PWA World Tour zitiert und wir würden sagen, dass es ihm ziemlich gut gelungen ist.

Mit 17 wurde er der jüngste PWA Freestyle Weltmeister der Geschichte. Es folgten sechs weitere Titel.

2004 feierte er seine Premiere bei der PWA World Tour und musste beim World Tour Stop in Bonaire schnell feststellen, dass er noch einen langen Weg vor sich hatte. Nach der ersten Runde war für den damals 14-jährigen Schluss. Schließlich sollte es jedoch nur zwei Jahre dauern, bis der junge Venezolaner nicht nur mit der Weltspitze mithalten, sondern diese noch überflügeln konnte. Mit 17 Jahren ging Estredo schließlich als jüngster Freestyle Weltmeister in die Geschichte der PWA World Tour ein und löste damit den bis dahin dominierenden Ricardo Campello, der wie Estredo am Strand von El Yaque an seinen Tricks arbeitet, ab.

Nach der Vizemeisterschaft 2007 folgten Jahre der Dominanz in denen Gollito alles gewann. Die Jahre 2008 bis 2010 schloss er jeweils als Weltmeister ab. Titel fünf, sechs und sieben folgten dann im Zweijahrestakt 2012, 2014 und 2016.

Auch wenn die Statistik also vorhersagt, dass José Gregorio in diesem Jahr „nur“ zweiter werden wird und er mit dem jungen Amado Vrieswijk einen starken Konkurrenten im Kampf um die Weltmeisterschaft hat, werden wir den 27-jährigen auch in diesem Jahr mit Kopfhörern und hoch konzentriert am Strand von Sylt stehen sehen. Seinen achten Titel dabei fest im Blick.

Der Tourplan der PWA World Tour 2017

Zwei neue Stops – Aus für Podersdorf, La Torche und Cold Hawaii

In knapp zwei Monaten fällt der Startschuss der PWA World Tour 2017 und die besten Slalomfahrer der Welt messen sich im ersten offiziellen Wettkampf der Tour. Für den amtierenden Weltmeister Matteo Iachino, Antoine Albeau, Ross Williams und Co. geht es dabei in neue Gefilde. Zum ersten Mal überhaupt findet ein Windsurf World Cup im Rahmen der PWA World Tour im südfranzösischen Marseille statt. Ein Spot, der gerade im Frühling, wenn der Wind aus der Richtung der Alpen pfeift, optimale Voraussetzungen bietet.

Von dort aus geht es für die Slalomfahrer erst nach Korea und dann zum nächsten neuen Spot in die japanische Hafenstadt Yokosuka zum „2017 Fly! Ana Windsurfing World Cup“. Trotz guter Bedingungen fand seit Anfang der neunziger Jahre kein World Cup mehr im „Land der Aufgehenden Sonne“ statt. Durch verschiedene Sponsoren können die schnellsten Windsurfer der Welt nun wieder in Japan um den Titel kämpfen. Ab dem 23. Mai starten die Katalanisch/Kanarischen Wochen an der Costa Brava (Slalom), auf Gran Canaria (Wave), Fuerteventura (Slalom, Freestyle) und auf Teneriffa.

Vom Süden Europa geht es Anfang September, mit den Stops in Hvide Sande (Dänemark) und auf Sylt, in den kalten Norden. Beim Abschluss Event der Waverider geht es auf Maui dann deutlich wärmer zu und auch die Slalomfahrer können sich beim letzten Event 2017, vor der Küste Neukaledoniens, sicher nicht beschweren.
Wir hoffen, dass die Wettbewerbe mindestens genauso spannend werden wie 2016 und natürlich auch auf einen Erfolg eines deutschen Teilnehmers.

Tourplan:

07. – 12. April:                  Slalom World Cup in Marseille (Frankreich)
03. – 08. Mai:                   Slalom World Cup in Ulsan (Korea)
11. – 16. Mai:                     Slalom World Cup Yokosuka (Japan)
23. – 28. Mai:                    Slalom World Cup Costa Brava (Spanien)
09. – 15. Juli:                    Wave World Cup Gran Canaria (Spanien)
21. – 31 Juli:                      Freestyle/Slalom World Cup Fuerteventura (Spanien)
06. – 12. August:              Wave World Cup Teneriffa (Spanien)
09. – 14 September:        Slalom World Cup Hvide Sande (Dänemark)
29.09 – 08.10:                   Super Grand Slam Sylt (Deutschland)
29.10 – 12.11:                     Wave World Cup Maui (USA)
21. – 26.11:                         Slalom World Cup Nouméa (Neukaledonien)

Die HIghlights der PWA World Tour 2016

Am 04. Mai startete die PWA World Tour in Podersdorf/Österreich, nun, 193 Tage, elf Stops, zwölf verschiedene Sieger und tausende Kilometer an Flugmeilen später, stehen die sechs Weltmeister in den Disziplinen Wave, Freestyle und Slalom fest, und uns bleibt nichts anderes zu sagen als danke! Danke für einzigartige Wettbewerbe, für knappe Rennen, für waghalsige Sprünge und für eindrucksvolle Tricks.

Gerade das Finale im Freestyle bewies in diesem Jahr eindrucksvoll, warum wir diesen Sport so lieben. Das Duell um die Krone zwischen dem Rekordweltmeister Gollito Estredo und dem jungen Ausnahmetalent Amado Vrieswijk, das wir am Strand von Westerland bestaunen durften, war einfach einmalig. Bis ins Superfinale kämpfen die beiden Kontrahenten um den Sieg, den letztendlich Estredo einstreichen konnte. Weltmeistertitel Nummer sechs für den Freestyler aus Venezuela. Nach zwei zweiten Plätzen und einem Sieg fällt es einem jedoch nicht schwer, in Amado Vrieswijk einen kommenden Weltmeister zu sehen. Aufgewachsen in Bonaire, in Gesellschaft von Stars wie Kiri Thode, den Tonky-Brüdern und Freestyle-Queen Sarah-Quita Offringa, bringt der 20-jährige alles mit, was man für eine erfolgreiche Karriere braucht.

Die Duelle im Slalom waren nicht weniger spannend. In den ersten drei World Cups standen, mit den Italienern Matteo Iachino und Pierre Mortefon, sowie Antoine Albert aus Frankreich, drei verschiedene Fahrer auf dem höchsten Treppchen und es viel einem schwer, einen Favoriten auszumachen .Im dänischen Hvide Sande übernahm schließlich Iachino die Führung, die er dann auf Sylt eindrucksvoll verteidigen konnte.  Es ist der erste WM-Titel für den 26-jährigen, der mit zehn Jahren das erste Mal auf dem Surfboard stand. Bei den Damen wurde der Erfolg im Freestyle und im Slalom wieder über einen Namen definiert: Sarah-Quita Offringa! Mit ihren erst 25 Jahren kann sie nun neun WM-Titel im Freestyle und zwei im Slalom ihr Eigen nennen.

In der Kategorie Wave landete sie nun außerdem zwei Mal in Folge auf dem dritten Rang. Beim letzten Wave World Cup der Saison auf Maui, konnte sich Offringa sogar den ersten Platz sichern. Beeindruckend, auch wenn die Zwillinge aus Spanien nicht dabei waren. Eins ist jedoch sicher, Daida und Iballa Moreno sollte in Zukunft die eine oder andere Sonderschicht einschieben. Aktuell liegt die Dominanz im Waveriding noch in Händen der Schwestern, die sich auf in diesem Jahr die Plätze eins und zwei teilen. Mit ihren Siegen auf Sylt und Teneriffa hat sich Iballa Moreno den dritten WM-Titel in Folge geangelt. Respekt. Das Duell bei den männlichen Waveridern war da schon ein wenig eindeutiger. Nach dem Ausfall von Titelverteidiger Philip Köster, der sich beim Training in Australien eine schwere Knieverletzung zugezogen hatte, verlor Victor Fernandez Lopez seinen wohl stärksten Widersacher und war trotz eines vierten Platzes auf Sylt nicht mehr einzuholen. Für den 31-jährigen ist es der erste Titel nach zwei Vizeweltmeisterschaften in Folge.

Das deutsche Team kann alles in allem eine positive Bilanz aus der PWA World Tour 2016 ziehen. Mit Dani Bruch, Leon Jamaer, Klaas Voget, Alessio Stillrich und Moritz Mauch landeten wieder fünf deutsche Waverider in den Top 20. Mit einem fitten Philip Köster wären es sicherlich sechs gewesen. Steffi Wahl konnte um drei Plätze nach oben klettern und belegte letztendlich den fünften Rang. Ebenfalls verbessern konnte sich der Slalomfahrer Sebastian Kördel (von 16 auf 15) und der Freestyler Marco Lufen (von 26 auf 24).

Wir zählen schon jetzt die Tage bis zum Start der PWA World Tour 2017! Hoffentlich mit einem topfitten Philip Köster und nicht minder spannenden Wettbewerben.

Interview mit Windsurfprofi Philip Köster

Es war die schlechte Nachricht vor dem Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2016! Der amtierende Weltmeister und damals noch der Führende der Gesamtliste Philip Köster hatte sich beim Training an der Westküste Australiens eine schwere Knieverletzung zugezogen und musste den World Cup, sowie die weitere PWA World Tour absagen. Eineinhalb Monate später haben wir Philip mal ein paar Fragen gestellt. Zu seiner Verletzung, seiner aktuellen Verfassung und seinen Plänen für die Zukunft.

Hallo Philip, erstmal die wichtigste Frage. Wie geht es dir?

Hallo! Abgesehen davon, dass mir das Windsurfen sehr fehlt, geht es mir recht gut. Die Heilung verläuft prima.

Das ist doch eine Nachricht, die sicherlich die gesamte Windsurf-Community freut. Gibt es denn schon eine erste Prognose, wann du wieder aufs Wasser gehen kannst?

Anfang November bin ich zum Check-Up in Hamburg bei Prof. Dr. Frosch in der Asklepios Klinik St. Georg. Dann wird man sicherlich schon mehr sagen können. Bei der PWA World Tour 2017 bin ich aber auf jeden Fall wieder dabei. Ich habe mich auch schon zum Stormchase (Zeitfenster 01.01. – 31.03.2017) angemeldet. Diese Ziele motivieren mich, alles dafür zu geben, dass ich im nächsten Jahr schnell wieder aufs Wasser komme. Allerdings hat es auch keinen Sinn, sich zu viel Druck zu machen. Erstmal will ich wieder zu 100% fit werden.

„Bei der PWA World Tour 2017 bin ich aber auf jeden Fall wieder dabei.“

Wie sieht dein Alltag aktuell aus?

Zurzeit bin ich in Slowenien bei meiner Freundin Manca und täglich bei der Reha. Darüber hinaus mache ich verschiedene Übungen, die mir dabei helfen, schnell wieder fit zu werden.

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Das Finale der PWA Wave World Tour 2016

Vor ziemlich genau einem halben Jahr eröffneten die Freestyler im österreichischen Podersdorf die PWA World Tour 2016, nun, neun weitere World Cups später, steigt mit den NoveNove Maui Aloha Classics das große Finale im Wave. 39 Herren und 20 Damen aus insgesamt 17 verschiedenen Nationen fanden den Weg auf die zweitgrößte Insel des Archipels Hawaii im Pazifischen Ozean, auf der es, zumindest für die Herren, noch um alles geht.

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Der Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt 2016

Der Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt ist am Sonntag mit einem spektakulären Freestyle-Finale zu Ende gegangen. Im Endlauf standen sich mit Amado Vrieswijk und Jose „Gollito“ Estredo die zurzeit besten Board-Akrobaten der Welt gegenüber und begeisterten die Zuschauer am letzten Tag des Windsurf-Highlights mit einem unglaublichen Trick-Feuerwerk.

Es siegte schließlich in einem Herzschlag-Finale der sechsmalige Champion Jose „Gollito“ Estredo aus Venezuela, der den Weltranglistenersten Amado Vrieswijk von Bonaire im Endlauf gleich zweimal schlagen konnte. „Es war unglaublich knapp, Amado hätte den Sieg auch verdient. Ich bin total happy, das größte Windsurf-Event der Welt und gleichzeitig meinen siebten WM-Titel gewonnen zu haben“, freute sich der Venezolaner. Hinter Amado Vrieswijk belegte der Franzose Adrien Bosson Platz drei. Bester deutscher Akteur war Adrian Beholz aus Radolfzell auf Rang 17.

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Siegesserie gestoppt – Costa Hoevel schlägt Iachino

Am heutigen Samstag spielte der Wind lange Zeit nicht mit und während sich die zahlreichen Besucher auf der Promenade, eingepackt in dicke Jacken, die Sonne ins Gesicht schienen ließen, kämpften die Windsurfer ca. 1,5 Kilometer vor der Küste Westerlands, gegen die niedrigen Temperaturen und schwindenden Windbedingungen. Insgesamt sieben Mal wurde das erste Rennen im Halbfinale gestartet und wieder abgebrochen, bevor die Judges eine längere Pause ausriefen.

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Von Slalom, den Deutschen und hohem Besuch

Es wird kalt am Strand von Westerland. Nachdem wir in den letzten sowohl Sonne, als auch ausreichend Wind genießen durften, wurde heute deutlich, dass wir uns bereits im Oktober befinden. AUsgerüstet mit Schal und Mütze, strömte dennoch eine Vielzahl an Besuchern auf unser Eventgelände und durften sich über spannende Rennen im Slalom freuen. Trotz der schweren Bedingungen gaben die Fahrer auf dem Wasser alles und gerade die deutschen Teilnehmer konnten sich über gute Platzierungen freuen.

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Die Double-Elimination steht kurz vorm Finale

Die Freestyler waren am Donnerstag beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt wieder im Einsatz. Nachdem am Montag die Hinrunde mit dem überzeugenden Sieg des Weltranglistersten Amado Vrieswijk von Bonaire zu Ende gegangen war, hatten die Freestyler zwei Tage Pause, um sich auf die Double-Elimination vorzubereiten.
Die Besucher sahen am Brandenburger Strand erneut Tricks der Extraklasse der besten Freestyler der Welt, die ihre atemberaubenden Manöver und blitzschnellen Rotationen wie am Fließband auf und über der Nordsee produzierten.

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