Aschaffenburgerin Lina Erpenstein wird im Waveriding Vierte

Das Wetter spielte am Samstag Katz und Maus mit Fahrern und Fans beim Mercedes-Benz Windsurf World Cup Sylt. Die Waveriding-Konkurrenz der Damen sollte am Morgen fortgesetzt werden, doch die Wellenhöhe reichte nicht aus für die hohen Sprünge und langen Wellenritte in der Königsklasse. Am späten Vormittag konnten die Wettfahrten schließlich gestartet werden, doch nach knapp zwei Stunden drehte der Wind, so dass der Wettbewerb abgebrochen werden musste.

Erfreulich aus deutscher Sicht war die Leistung von Lina Erpenstein, die nach einer fantastischen Vorstellung mit einem Traum-Score von über 20 Punkten gegen die Polin Justyna Sniady gewann und in der Endabrechnung Platz vier belegte. „Das war der beste Heat meines Lebens, es hat alles geklappt, trotz dieser schwierigen Bedingungen. Unter diesen Umständen bin ich sehr glücklich über meinen vierten Platz“, freute sich die in Kiel lebende Windsurferin, die anschließend bei immer schlechter werdenden Bedingungen gegen die Serienweltmeisterin Daida Moreno aus Spanien keine Chance mehr hatte.

Weniger Glück hatte Steffi Wahl, die bei ihrer Wettfahrt keine Wellenrampe für ihre Sprünge fand und Sechste wurde. Die Kielerin: „Ich hatte keine Chance, meine Sprünge richtig anzusetzen und durchführen zu können. Aber es hat wieder viel Spaß gemacht am Brandenburger Strand und ein sechster Platz ist auch ein schönes Ergebnis.“

Wegen des Abbruchs konnten die ersten drei Plätze bei der Waveriding-Damenkonkurrenz noch nicht ermittelt werden. Sind aufgrund der ungünstigen Bedingungen keine Wettbewerbe mehr möglich, werden die Platzierungen aus der Hinrunde übernommen.

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